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Museen in Bremen: Die Kunsthalle Bremen
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Kunsthalle Bremen
Video-Avantgarde und Europäische Kunst aus 600 Jahren

Modernisiert und um zwei Flügelbauten erweitert, wurde die Kunsthalle Bremen im Sommer 2011 nach über zweijähriger Umbauphase wiedereröffnet. Durch die Erweiterung hat das Museum fast ein Viertel an zusätzlicher Fläche für die Sammlung und Ausstellungen hinzugewonnen. Das Kupferstichkabinett, mit seinen über 200.000 Handzeichnungen und druckgrafischen Blättern, erhielt ein modernes Gegenüber und damit doppelt so viel Raum. Großzügige Atelier- und Seminarräume bieten den museumspädagogischen Angeboten für Jung und Alt mehr Platz.

Der Kunstverein in Bremen wurde 1823 gegründet und ist noch heute privater Träger der Kunsthalle Bremen. Deren Sammlung bietet einen einmaligen Überblick über die europäische Kunst und die internationale Moderne: Malerei und Bildhauerei, Druckgraphik und Medienkunst von der Renaissance bis in die Gegenwart. Einen Schwerpunkt bildet die französische und deutsche Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts sowie die Medienkunst.

 

Kunsthalle Bremen
Am Wall 207
28195 Bremen
Telefon: 0421 329 08-0
Kontakt
http://www.kunsthalle-bremen.de/

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13. April - 11. August 2013
Kunsthalle Bremen

Wols: Die Retrospektive

Zum hundertsten Geburtstag von Wols (Wolfgang Schulze, 1913–1951) zeigen die Kunsthalle Bremen und die Menil Collection in Houston die Ausstellung "Wols: Die Retrospektive". Es ist die umfangreichste Präsentation des Künstlers seit fast 25 Jahren, d.h. seit den Ausstellungen von 1989/90 im Kunsthaus in Zürich und in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Die Retrospektive in Bremen umfasst über 200 Werke (126 Arbeiten auf Papier, 36 Gemälde, 32 Fotografien und 19 illustrierte Bücher). Dr. Ewald Rathke, Gastkurator und ausgewiesener Wols-Experte, traf die Werkauswahl für die Bremer Ausstellung.

Die von vielen Beschwernissen geprägte Biografie von Wols war bislang hauptsächlich die Grundlage für die Deutung seiner Kunst. Die Ausstellung in Bremen geht dagegen von den Werken aus, verfolgt den Weg von den surrealistisch orientierten Anfängen bis zum revolutionären Spätwerk, das als sogenanntes Informel die Kunst nach 1945 entscheidend mit geprägt hat.

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