Dialogische Führung mit dem Kurator Dr. Ingmar Lähnemann. Die Gruppenausstellung „Ja leck mich am Arsch“ zeigt Kunst aus Bremen zwischen Punk, Trash, Spaß, Kitsch, Provokation und deutlicher politischer Haltung.
Einblicke in den unglaublichen Kunstschatz der Stadt Bremen
DAS BLEIBT: Die ganze Sammlung regionaler Kunst der Städtischen Galerie wird auch im Jahr 2025 weiter erforscht, inventarisiert und digitalisiert. Über 6.000 Kunstwerke sind in der Sammlung der Stadt Bremen verzeichnet, die von der Städtischen Galerie Bremen betreut wird. Angela Tietze stellt ausgewählte Werke der Sammlung vor.
„Bad-Ass-Candy-Couture“ // Eine Performance von Marion Bösen und Anja Fußbach
“Bad-Ass-Candy-Couture”: Aggregatzustand Cotton Candy – immer noch stabiler als der ganze andere Quatsch! You can touch this – walking on the moon – the sweetest Person on the Show – geschmolzen und klebrig alles löst sich auf bevor du es fressen kannst!
Eröffnung der Gruppenausstellung „Ja leck mich am Arsch“
Die Gruppenausstellung „Ja leck mich am Arsch“ zeigt Kunst aus Bremen zwischen Punk, Trash, Spaß, Kitsch, Provokation und deutlicher politischer Haltung. Mit Marion Bösen, Daniel von Bothmer, Carl F., Tom Gefken, Herwig Gillerke, Anja Fußbach, Tobias Lange, Eva Matti, Ludger N.O.KEL, Partisanen der Kunst (Boleslaw und Kazimirz Jankowski), Laura Pientka, Uwe Schloen, Kinki Texas, Silke Thoss, Olav Westphalen.
48. Bremer Förderpreis für Bildende Kunst 2024
Der Senator für Kultur vergibt zum 48. Mal den Bremer Förderpreis für Bildende Kunst.
Der Bremer Förderpreis für Bildende Kunst wird seit 1977 jährlich vom Senator für Kultur verliehen und hat in seiner Geschichte zahlreiche Künstler*innen erstmals ausgezeichnet, die später auch überregional bekannt geworden sind. Der Preis wird in einem zweistufigen Verfahren für besondere Leistungen vergeben und ist mit 6.000 Euro dotiert. Er ist damit einer der ältesten und best dotiertesten Nachwuchsförderpreise, verbunden zudem mit einer Einzelausstellung und einer Publikation.
Die regionale Vorschlagskommission hat folgende Künstler*innen für die Ausstellung zum 48. Förderpreis ausgewählt:
Elfin Açar | Franca Brockmann | Dorsa Eidizadeh | Johannes Fiola | Atsushi Mannami | Shoji Matsumoto | Ludger N.o.kel | Renen | Yoriko Seto | Hassan Sheidaei | Behshad Tajammol | Carlotta von Haebler
Aus dieser Ausstellung heraus bestimmt eine überregionale Jury die Preisträgerin oder den Preisträger.
Dauer der Ausstellung: 23. Februar bis 27. April 2025
JIMMI D. PAESLER | Permanente Anheimfallung
Eine retrospektive Einzelausstellung 1967 – 2024
Die Städtische Galerie Bremen zeigt eine große, retrospektive Einzelausstellung von Jimmi D. Paesler.
Damit wird ein Künstler gewürdigt, dessen Vita und künstlerische Entwicklung beispielhaft für die 1960er Jahre bis heute in Deutschland und in Bremen im Besonderen stehen:
Sein innovativer malerischer Ansatz, der seinen frühen künstlerischen Erfolg direkt nach dem Studium in Bremen ermöglicht hat.
Seine durchgehende Auseinandersetzung mit Mitteln, Bedingungen, Möglichkeiten und Grenzen der Malerei.
Seine Politisierung und die daraus resultierende Abwendung vom herkömmlichen Kunstbetrieb zugunsten eines vermehrten Einsatzes seiner Kunst für die demokratische Gesellschaft unter anderem durch großformatige Wandgemälde im Programm Kunst im öffentlichen Raum.
Alle diese Aspekte zeichnen das Werk von Jimmi D. Paesler ebenso aus wie der Humor, der in seinen Arbeiten ebenso wichtig ist wie deren malerischer Realismus.
Die Ausstellung Jimmi D. Paesler – Permanente Anheimfallung beleuchtet das Œuvre des Künstlers seit den späten 1960er Jahren bis heute, einschließlich all der gesellschaftspolitischen Entwicklungen, mit denen sich Jimmi D. Paesler seitdem in seiner Kunst auseinandergesetzt hat.
Laufzeit der Ausstellung: 17.11. bis 19.01.2025