So wie wir sind 2.0 stellt mehr als 180 Werke von über 100 Künstler*innen aus unterschiedlichen Zeiten und Kontexten unter inhaltlichen und formalen Fragestellungen zusammen. Acht Themenareale formulieren künstlerische Annäherungen an Identität oder landschaftliche Traditionen, ein vielfältiges Spiel mit dem Alltag oder Aspekte urbanen Lebens, die Bedeutung des Zufalls oder des Körpers, minimalistische Tendenzen oder ästhetischen Widerspruch. So wie wir sind ist als mehrteilige Serie angelegt, die einmal im Jahr in einer umfangreichen Variation verlebendigt wird.
Heman Chong: fictionfictionfiction
Eine Ausstellung im Zentrum für Künstlerpublikationen
Heman Chong „sammelt Dinge, ordnet sie nach und nach und stellt sie wie ein Sozialwissenschaftler einander gegenüber. Dem Anwachsen seiner Archive nachgehen zu wollen, hieße die verschlungenen Pfade eines Städters quer durch die Welt zu verfolgen und dabei Vorstellungen, Gegenstände und Situationen anzuhäufen. Es hieße, eine Karte der zeitgenössischen Welt und der individuellen Umlaufbahnen in ihr herzustellen.“ (Dean Summer) Die gesammelten Dinge veröffentlicht Heman Chong in Form von Postkarten Editionen, Künstlerbüchern, Zeitschriften oder Ephemera, die als Installation präsentiert werden. Die Werke von Heman Chong bewegen sich dabei auf der Schnittstelle von Bild, Performance, Situationen und Sprache.
Künstlerbücher: Vielfältig Mehrseitig
Eine Kabinettausstellung im Zentrum für Künstlerpublikationen.
Alltäglich und doch besonders: das Medium Buch besticht in Gestalt eines Kunstwerks durch unterschiedlichste Erscheinungsformen. Das Zentrum für Künstlerpublikationen richtet unter dem Motto „Vielfältig Mehrseitig“ den Blick auf jene Künstlerbücher, die durch eine besondere Art der Bindung, eine außergewöhnliche Form oder ein überraschendes Detail von der herkömmlichen Erscheinungsweise des Buches abweichen.
Die Kabinettausstellung zeigt eine internationale Auswahl aus eigenen Beständen, von den 1960er Jahren bis heute. Mit Arbeiten von Claudia Christoffel, Pavlos, Dan Perjovschi, Ann Carolin Renninger, Pedro Stoïchita, Timm Ulrichs, Jiří Valoch, Von weit her(geholt) und vielen anderen.
Andrea Bowers. Light and Gravity
Mit Andrea Bowers zeigt die Weserburg Museum für moderne Kunst eine der wichtigsten politisch-feministischen künstlerischen Positionen der Gegenwart.
Politisches Engagement und künstlerische Arbeit sind für die US-Amerikanerin Andrea Bowers (geb. 1965 in Ohio, lebt in Los Angeles) nicht zu trennen. Seit über zwei Jahrzehnten steht sie für eine künstlerische Position, die eine durchdachte ästhetische Praxis mit einer politischen Haltung aus einer feministischen Perspektive heraus verbindet. Ziviler Widerstand und dessen Übertragung in eine künstlerische Sprache finden sich in ihrem Schaffen in einer gekonnten Balance, indem sie gesellschaftsrelevante Inhalte mit konzeptuellen und formalen Ansätzen vereint. Ihre Beschäftigung mit unterschiedlichen Formen gewaltlosen Protests ist dabei von einem historischen Bewusstsein und einer archivarischen Neugierde gegenüber der Geschichte des politischen Aktivismus und des Feminismus sowie deren visueller Sprache motiviert.
KlangTräume. Musik, Geräusch und Klangerlebnis
Mitmachausstellung vom kek Kindermuseum in Kooperation mit akki e.V. Düsseldorf und der Weserburg Museum für moderne Kunst.
Ausprobieren, spielerisches Experimentieren, Verändern und Mitgestalten ist ausdrücklich erwünscht! In der Mitmachausstellung KlangTräume kann man die Geschichte der Bremer Stadtmusikanten neu erfinden, Melodien hüpfen, Lautstärke fühlen, Klangfarben zusammenstellen, Tonhöhe im Buddelschiff kennenlernen, 100 m lang seine eigene Stimme hören, an der großen Spieluhr verschiedene Rhythmen einstellen, den Herzschlag ganz laut hören, mit der Stimme spielen.
Kapielskis Buch-, Flach- und Krachwaren
Kabinettausstellung im Zentrum für Künstlerpublikationen.
Mit Künstlerbüchern vom Bestwerliner Tunkfurm (1984)bis zu Leuchten. A- und So-phorismen (2016) gibt die Ausstellung einen Überblick über das publizierte Werk des Berliner Künstlers, Schriftstellers und Musikers Thomas Kapielski (*1951). Seine Alltags- und Kunstbetrachtungen sind außerordentlich komisch, kritisch und philosophisch, präzise und treffsicher in Wort und Bild. Präsentiert wird zudem sein akustisch-musikalisches Werk. Kapielski ist u.a. aktiv im Original Oberkreuzberger Nasenflötenorchester.
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